Kostenfreie Energieberatung für das Nachhaltige Gewerbegebiet

Unternehmen, die im „Nachhaltigen Gewerbegebiet“ Fechenheim-Nord/Seckbach ansässig sind, können jetzt kostenfrei eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Die Energieberatung ist Teil einer neuen ca. sechsmonatigen Beratungskampagne, die das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main und der Klimaschutzmanager des „Nachhaltigen Gewerbegebiets“ gemeinsam aufgesetzt haben. Hierbei kooperiert das Energiereferat mit professionellen Energieberatern.

Ablauf der Beratung

Im ersten Schritt kommt der Energieberater zusammen mit dem Klimaschutzmanager direkt in die Firma und macht sich vor Ort ein Bild über die energetische Ausgangslage. Er bespricht sich mit der Unternehmensleitung und erstellt im Anschluss einen Bericht, der u. a. eine Reihe von konkreten Umsetzungsmaßnahmen enthält. Darüber hinaus wird über Fördermöglichkeiten aufgeklärt sowie ggf. auf vertiefende Beratungsangebote hingewiesen. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren und somit nicht nur das Klima zu schonen, sondern auch Kosten zu sparen.  Im zweiten Schritt begleitet der Klimaschutzmanager das Unternehmen im Anschluss an die Beratung bei der erfolgreichen Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.

Bei Interesse können sich Unternehmen gerne direkt an das Standortbüro wenden!

Rückblick 3. Unternehmer-Werkstatt

Am 23. November 2017 trafen sich zum dritten Mal über 30 Unternehmer aus dem nachhaltigen Gewerbegebiet um gemeinsam an der Zukunft des Gebietes zu arbeiten. Dieses Mal stellte die Tatcraft GmbH aus der Gewinnerstraße ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Nach einem Rückblick über die Geschehnisse der vergangenen Monate, wurde die Arbeit des mittlerweile etablierten Strategieteams vorgestellt und über die Wort- und Bildmarke abgestimmt. 

Natürlich hatte auch unser Gastgeber wieder die Gelegenheit sich vorzustellen. Als Maker Space ermöglicht die Tatcraft GmbH jedem Mitglied die vielfältigen Geräte zur Bearbeitung von Holz und diversen Metallen zu nutzen. Auch einer der größten 3D-Drucker der Welt steht den Nutzern zur Verfügung.

Anschließend erfolgte die Vorstellung möglicher Organisationsformen und Finanzierungsmodelle für die zukünftige Standortinitiative für das Gebiet. Die cima als begleitendes Beratungsunternehmen empfahl die Gründung eines Vereins sowie die Finanzierung mittels eines einheitlichen Beitrags für alle potentiellen Mitglieder, unabhängig von Mitarbeiterzahl, Umsatz oder Fläche. 

Sie sind herzlich zur 4.Strategieteam-Sitzung im Quartiersbüro eingeladen, bei welcher an dieser Stelle weitergearbeitet werden soll: 11. Januar, 16:00 Uhr im Quartiersbüro.

 Kurz vor Schluss hatte Klaus Grund von Sachen auf Rädern noch die Gelegenheit das Pilotprojekt „Lastentram“ vorzustellen. Ein System bei dem die letzte Meile mit Lastenfahrrädern bewältigt wird und der Hauptwarentransport der Strecke auf den bestehenden Bahnschienen erfolgt.

 

Rückblick: 3. Impulsveranstaltung 24.10.2017

Die 3. Impulsveranstaltung hat im Rahmen der Initiative InkluJobs beleuchtet, wie Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet Menschen mit Behinderung die Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben geben und gleichzeitig einen Mehrwert für sich selbst erreichen können. In den neuen Räumen der Frankfurter Werkgemeinschaft e.V. (fwg) im Cassellapark konnten wir uns von den hochprofessionellen Dienstleistungen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Druck- und Mailservice, Konfektionierung und Verpackung, EDV-Dienstleistungen oder Lager- und Versandwesen überzeugen. Darüber hinaus entstanden konkrete Ideen, wie Klienten aus der fwg und von den Praunheimer Werkstätten durch Schnuppertage, Praktika oder Ausbildung einen Einblick in die Arbeit von hier ansässigen Unternehmen gewinnen können oder wie Landschafts- oder Hausmeisterarbeiten aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet von Menschen mit Behinderung übernommen werden können. Und als Schmankerl durften wir die neue Kantine der fwg im Cassellapark kennenlernen, die 2018 ihre Türen auch für Gäste öffnet.

Vor Ort Termin zum Thema verkehrliche Erschließung

Am 20. September 2017 fand eine Befahrung des Nachhaltigen Gewerbegebietes mit Verantwortlichen der städtischen Verwaltung (Straßenverkehrsamt, Amt für Straßenbau und Erschließung, Referat für Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Stadtplanungsamt, Wirtschafsförderung Frankfurt GmbH) statt. In diesem Rahmen erfolgten drei Unternehmensbesuche bei der Bischoff GmbH & Co. KG, Insatransport Speditions GmbH, sowie dem Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG..

Mit den städtischen Vertretern wurden an insgesamt zwölf Stationen, über generelle Herausforderungen hinaus, insbesondere konkrete Problemlagen diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass neben kurzfristig umsetzbaren Übergangslösungen – wie Fahrbahnmarkierungen, der Versetzung von Straßenschildern und der vermehrten Kontrollen der Stadtpolizei – nur durch eine Gesamtkonzeption die verkehrliche Erschließung der Gebiete nachhaltig verbessert werden kann. Das Standortmanagement wird sich weiterhin für die Verbesserung der verkehrlichen Erschließung einsetzen, damit eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des Gebietes erreicht werden kann.

Baden-württembergischer Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach

Konzept zum Nachhaltigen Gewerbegebiet stößt auf bundesweites Interesse

In den Geschäftsräumen des Druck- und Verlagshaus Zarbock in der Sontraer Straße haben Wirtschaftsdezernent Markus Frank und Geschäftsführer Ralf Zarbock am Nachmittag des 6. September den baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann empfangen. Der Grünen-Politiker hatte sich angekündigt, um sich über das Konzept und den Verlauf des Projektes „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ zu informieren. Begleitet wurde der Ministerpräsident dabei von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Frankfurter Grünen Ursula auf der Heide.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank zeigte in seinen Begrüßungsworten kurz die Entstehungsgeschichte der nachhaltigen Gewerbegebiete auf und verwies auf die damit aktuell verbunden Ziele. Die damalige Koalition im Frankfurter Römer hatte bereits in der Konzeptionsphase neben den klassischen Themenfeldern Energieeinsparung und Ökologie viele weitere Aspekte wie effiziente Flächennutzung, Kooperation der Unternehmen am Standort, ein arbeitnehmerfreundliches Umfeld sowie Maßnahmen zur Standortaufwertung in die Planung einfließen lassen. Der Wirtschaftsdezernent verwies in seinen Ausführungen dabei auch auf die besondere Situation, dass es sich im Falle von Frankfurt am Main um ein historisch gewachsenes Gewerbegebiet handle, welches man für das Pilotprojekt ausgewählt habe. „Das Nachhaltige Gewerbegebiet gibt uns die Möglichkeit, das Thema urbane Produktion für Frankfurt neu zu definieren und Flächen für gewerbliche Unternehmen zukunftsfähig zu entwickeln. Nachhaltigkeit bedeute in diesen Fall nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern vor allem zukunftsorientiert“ sagte Stadtrat Markus Frank.

Bei Zarbock steht das Thema Nachhaltigkeit schon länger fest verankert in der Unternehmensphilosophie. Für den Geschäftsführer des mittelständischen Familienunternehmens mit 60 Mitarbeitern ist es wichtig, gegenüber seinen Mitarbeitern Verantwortung zu zeigen. Daher hat er bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die gesamte Produktion auf die Verwendung von pflanzliche Farben und Wasserlacken umgestellt. „Ökologie und Ökonomie waren lange Zeit Themen, die sich gegenseitig ausschlossen“, sagte Ralf Zarbock bei der Vorstellung seines Unternehmens. „Heute jedoch bedingen sich die beiden Schwerpunkte und sind eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches unternehmerisches Handeln.“ Der Unternehmer verwies dabei auf die Installierung einer LED-Lichtanlage in seinen Produktionshallen, deren Kosten sich dank Fördermitteln der Stadt Frankfurt und der damit verbundenen Energieeinsparung bereits nach anderthalb Jahren wieder amortisiert haben.

Am Ende der Führung zeigte sich Kretschmann beeindruckt von dem bisher Erreichten und den weiteren geplanten Maßnahmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim Nord/Seckbach.

 

 

 

 

 

Pressemeldung der Wirtschaftsförderung Frankfurt 06.09.2017

Frankfurter Allgemeine Zeitung 06.09.2017: Kretschmann will wissen, ob Ökologie sich auch rechnet 

Rückblick 2. Unternehmer-Werkstatt

Am 16.08.2017 fand die 2. Unternehmer-Werkstatt für das Nachhaltige Gewerbegebiet Fechenheim-Nord & Seckbach bei den Praunheimer-Werkstätten in der Wächtersbacher Straße 91 statt. Es waren über 40 Teilnehmer anwesend, die sich gemeinsam von 16:30 Uhr bis 21:00 Uhr über die zukünftige Gestaltung des Standortes austauschten. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der Frankfurter Wirtschaftsförderung GmbH Herrn Oliver Schwebel, folgte eine Führung durch die Räumlichkeiten der Praunheimer-Werkstätten. Anschließend fanden im Plenum Vorträge und Diskussionen zu folgenden Themen statt:

  • Sinn und Zweck einer Standortinitiative am Standort: Vorstellung verschiedener Best Practice Beispiele u.a. UnternehmerNetzwerk Motzener Straße (Berlin), Seestern (Düsseldorf),  WeilImPark (Stuttgart)
  • Ausgestaltung eines Unternehmensverzeichnis: Wie soll eine Gestaltung aussehen und welche Funktionen sollen genutzt werden?
  • Etablierung einer Wort- und Bildmarke für das Gebiet: Hierbei erfolgte die Vorstellung der Pitch-Ergebnisse und das Einholen eines Stimmungsbildes durch die Anwesenden
  • Bildung eines Strategieteams der Unternehmerschaft, welches fortan auch Entscheidungen zwischen den Unternehmer-Werkstätten treffen wird. Das nächste Treffen ist am 12.09.2017.

Rückblick 1. Unternehmer-Werkstatt

Trotz hochsommerlicher Temperaturen fanden sich am Mittwoch (21.06.) über 30 engagierte Unternehmer aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach in der Eventhalle der Antagon TheaterAKTion ein.

Bei der 1. Unternehmer-Werkstatt standen die Themen Mobilität und soziale Infrastruktur genauso auf dem Plan, wie die Stärkung der Zusammenarbeit und die Optimierung des Standortimages. Insbesondere die Verkehrsthemen berührten viele der anwesenden Teilnehmer. Insgesamt fand ein reger Austausch und neue Netzwerkbildung zwischen den Teilnehmern statt. Jetzt gilt es die erdachten und vorgestellten Projekte sowie die identifizierten Herausforderungen in der kommenden Zeit gemeinsam mit einer Stimme in Angriff zu nehmen.

Das Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG konnte anschließend in einem kurzen Vortrag bereits eindrucksvoll darlegen, wie viel Kostenreduzierung allein durch Umrüstung auf LED-Lampen möglich ist und wie im Winter die kompletten Gebäude mit eigener Abwärme geheizt werden können. Unterstützt wurde das Unternehmen dabei vom Kooperationsprojekt Ökoprofit.

Der Abend klang dann gemeinsam bei kühlen Getränken, Eis und einem Grillbuffet aus. Wir bedanken uns bei der Antagon TheaterAKTion für die Gastfreundschaft und bei den Teilnehmern für ihr tatkräftiges Engagement. Bereits am 16. August geht es weiter mit der 2. Unternehmer-Werkstatt. Weitere Infos hierzu folgen in Kürze.

Radschnellweg Frankfurt-Maintal-Hanau

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain sowie die Städte Frankfurt, Maintal und Hanau planen gemeinsam den Bau eines Radschnellweges. Sie laden nun alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich über die Planungen zu informieren und sich zu beteiligen. Die Beteiligung ist unter dem Link www.radschnellweg-frankfurt-maintal-hanau.de von Freitag, 23. Juni, bis Freitag, 21. Juli, möglich.  Auf der Internetseite finden Interessierte den Routenvorschlag für die etwa 17 Kilometer lange Strecke, der von einem Planungsbüro ausgearbeitet wurde. Alle Hinweise, Anregungen, Kritik, Vorschläge für alternative Verläufe etc. sind willkommen. In der Internet-Präsentation ist neben vielen weiteren Informationen auch eine Anleitung zu finden, wie die „Mitmach-Karte“ genau funktioniert. Hier gibt es das A3-Poster.