„ÖKOPROFIT – Das PLUS für den wirtschaftlichen Ertrag“

Am 8. Dezember fand im Quartiersbüro die zweite Impulsveranstaltung in Kooperation mit dem Energiereferat zum Thema ÖKOPROFIT statt. Die vier teilnehmenden Unternehmen tauschten sich über aktuelle Themen aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet und zu ÖKOPROFIT aus.

ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt des Energiereferats der Stadt Frankfurt am Main und der lokalen Wirtschaft. Mit dem Projekt werden zwei Zielstellungen verfolgt: Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes durch Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und der Steigerung der Energieeffizienz, als auch die Reduzierung von Betriebskosten. ÖKOPROFIT richtet sich damit an Unternehmen und betriebliche Einrichtungen, die sich vornehmen, ihre betriebliche Umweltbilanz zu verbessern.

Mit ÖKOPROFIT liegt der Handlungsfokus auf der Identifizierung und Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energie- und Wassermanagement, Abfallwirtschaft, nachhaltige Beschaffung und Mitarbeitermotivation. Eine Stärke von ÖKOPROFIT ist die Vernetzung zwischen der Stadt Frankfurt am Main und den teilnehmenden Unternehmen. Der ÖKOPROFIT-Ansatz ist damit nicht nur ein „Werkzeug“ zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Schonung von Ressourcen, sondern stellt ein Netzwerkprogramm zur Förderung des nachhaltigen Wirtschaftens dar.

ÖKOPROFIT Teilnehmer aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet sind die Carl Friederichs GmbH und das Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

„GOOD IDEAS START WITH COFFEE“

Gerne möchten wir heute auf die 1. Impulsveranstaltung zurück blicken: Diese fand am 3. November unter dem Titel „GOOD IDEAS START WITH COFFEE” in Wackers Kaffeerösterei GmbH statt. Während uns Herr Gaerner und Herr Zülch alles rund um das Familienunternehmen Wacker sowie die Kaffeeverarbeitung näher brachten, versorgte uns Frau Wehrle von region + projekt mit Informationen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement – „südhessen effizient mobil“. Wir möchten uns noch einmal ausdrücklich bei Wackers Kaffeerösterei, bei Frau Wehrle und allen Teilnehmern bedanken.

Eröffnung des Standortmanagements

Am 12. Oktober konnten wir gemeinsam mit über 100 Teilnehmern die Eröffnung des Standortmanagements für das Nachhaltige Gewerbegebiet feiern. Neben den Redebeiträgen von Herrn Stadtrat Frank, Herrn Hunscher (Leiter Stadtplanungsamt), Herrn Fay (stellv. Leiter Energiereferat) und Herrn Schwebel (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH) konnten sich Interessierte über Angebote zum Thema Elektromobilität, Energieeffizienz, Leerstandsmanagement und Betrieblichen Mobilitätsmanagement informieren.

Bei einem Mittagsimbiss konnten sich Unternehmer, Eigentümer, Wegbegleiter sowie Vertreter der Stadt anschließend austauschen.

Wir möchten uns für Ihr positives und motivierendes Feedback bedanken. Darüber hinaus geht der Dank an Herrn Dumerth, der uns seine Halle im Cassellapark kostenfrei zur Verfügung stellte. Wir, das Standortmanagement, freuen uns mit Ihnen gemeinsam den Weg hin zu einem nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Gewerbegebiet gehen zu dürfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Prozess unterstützen. Während dieser Zeit möchten wir Sie u.a. über Beteiligungsprozesse, Beratungs- und Förderangebote sowie Veranstaltungen informieren. Wir freuen uns weiter über Ihr Feedback und vereinbaren sehr gerne mit Ihnen ein persönliches Beratungs-, Austauschs- und Kennenlerngespräch. (Kontakt Quartiersbüro)

(Bilder: Wirtschaftsförderung / Katrin Waltemate)

Erstes nachhaltiges Gewerbegebiet startet – Fechenheim-Nord und Seckbach im Fokus

(pia) Basierend auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie erfolgte im Oktober 2015 der Magistratsbeschluss, der die Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets für den Bereich Seckbach und Fechenheim-Nord vorsieht.

Am 2. Mai startete nun Tobias Löser als Leiter des auf fünf Jahre angelegten Projekts mit seiner Arbeit. Im Juni soll die Eröffnung des Quartiersbüros mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Hierbei sollen Dialoge zwischen den beteiligten Akteuren angestoßen und Ziele des Standortmanagements aufgezeigt werden. Stadtplanungsdezernent Olaf Cunitz freut sich, dass es losgeht: „Das ist der Startschuss, auf den wir lange hingearbeitet haben. Denn die nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung des Gewerbegebietes bietet große Chancen für die dort ansässigen Betriebe, für mögliche Neuansiedlungen und auch für die Stadt als Ganzes.“

Für die Projektdurchführung stellt die Stadtverordnetenversammlung 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Auch eine Beteiligung des Bundes ist mit der Antragsbewilligung zum Forschungsprojekt „Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten“ im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau sichergestellt. Durch den bundesweiten Erfahrungsaustausch erwartet die Stadt insbesondere zusätzliche fachliche Impulse. Das überwiegend zwischen Stadtplanungs- und Wirtschaftsdezernat übergreifende Projekt ist bei dem städtischen Tochterunternehmen der Wirtschaftsförderung Frankfurt angesiedelt.
Wirtschaftsdezernent Markus Frank begrüßt die Entscheidung, dass die Wirtschaftsförderung die Federführung für das wegweisende Projekt übernommen hat: „Die größte Herausforderung liegt im Bestand und ich begrüße sehr, dass wir uns dieser Aufgabe mit Modellcharakter für die Region und Deutschland stellen. Mit der Realisierung eines nachhaltigen Gewerbegebietes senden wir ein starkes Signal an unsere Unternehmen, auch weil die Stadt mit finanziellen Mitteln in einem nennenswerten Umfang diese bestehenden Gewerbeflächen zukunftsfähig gestaltet und mit dieser Entscheidung die bereits dort ansässigen Unternehmen unterstützt.“

Die Arbeit der Wirtschaftsförderung wird nun in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt, weiteren Stellen der Stadt und den ungefähr 550 beteiligten Unternehmen vor Ort stattfinden.
Das Presse und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main veröffentlichte am 13.05.2016 diese Pressemeldung, welche vollständig hier eingesehen werden kann.