Quartier & Projekt

Die räumlich zusammenhängenden Gewerbegebiete Fechenheim-Nord und Seckbach liegen im Osten des Frankfurter Stadtgebiets und bilden mit weiteren Industrieflächen einen der industriellen bzw. gewerblichen Kerne der Stadt.
Die Erschließung der Gebiete begann Anfang des 20. Jh. im Zusammenhang mit der Anlage des Osthafens am Main. Ein großer Teil der Bausubstanz wurde in den 1950er bis 1980er Jahren errichtet.

Das Nutzerspektrum in dem Quartier Fechenheim-Nord / Seckbach ist enorm. Mit energieintensiven Unternehmen wie einer Großfleischerei, einer Kaffeerösterei bis hin zu Bürokomplexen, Chemiebetrieben, großflächigem Einzelhandel und einem Rechenzentrum sind Unternehmen vertreten, die hohe energetische und finanzielle Einsparpotentiale aufweisen. Aber auch die Vielfalt an klein- und mittelständischen Unternehmen – Schrotthändler, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Groß- und Einzelhandel, Gastronomie etc. – ist umfassend. Auch diese Unternehmen und ihre Arbeitnehmer sollen in vielfältiger Weise von dem Projekt profitieren.

Projektziele: Die Gewerbegebiete Fechenheim Nord und ­Seckbach sollen in einem kooperativen Prozess mit den ­ortsansässigen Betrieben modellhaft zu nachhaltigen ­Gewerbegebieten entwickelt werden. Es handelt sich um ein Modellprojekt zur Standortentwicklung nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien.

Projektbeginn: März 2013

Projektende: Beschluss §6625 der Stadtverordnetenversammlung vom 17.12.2015 Umsetzung der Empfehlungen der ­Machbarkeitsstudie ab 2016 bis 2021

Federführung: Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH

Beteiligte: u.a. Projektgruppe aus Vertretern unterschiedlichster Fachrichtungen und Tätigkeitsfelder (alphabetisch): Amt für Straßenbau und Erschließung, Bauaufsicht, Energiereferat, Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, Liegenschaftsamt, Mainova AG, Referat Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Regionalverband Frankfurt RheinMain, Stadtentwässerung Frankfurt am Main, Stadtplanungsamt, Umweltamt, Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH