Besuch der SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrike Nissen am 24.08.2018

Am 24.08.2018 besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Frankfurt am Main II, Ulli Nissen, das Standortbüro des Nachhaltigen Gewerbegebietes Fechenheim-Nord/Seckbach, um sich einen Eindruck vom Pilotprojekt zu verschaffen. Neben Geschäftsführer Oliver Schwebel und Ansgar Roese von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH nahmen Standortmanager Tobias Löser und Klimaschutzmanager Max Weber teil.
Oliver Schwebel begrüßte alle Anwesenden und berichtete über die Entstehungsgeschichte und den politischen Rahmen des Pilotprojektes – der Etablierung eines nachhaltigen Gewerbegebietes in Frankfurt am Main. Zudem betonte er die positive Wirkung, die das Projekt in der Stadt erzielt habe und die sich daraus ergebende Möglichkeit zur Übertragung auf andere Industrie- und Gewerbegebiete im Stadtgebiet.
Daraufhin informierte Tobias Löser über das Pilotprojekt und die Arbeit des Standortmanagements mit all seinen Herausforderungen. Zur Vorstellung des Gebietes wurde ein Drohnenvideo gezeigt. Im Anschluss präsentierte er die 34 Maßnahmen und die Ziele aus den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie sowie Soziales & Vernetzung, welche fachübergreifend erarbeitet wurden und in einem Konzeptpapier zusammengefasst sind. Dazu zählt neben der Gründung einer Standortinitiative (FFN e.V.) und einem aktiven Flächen- und Leerstandmanagement auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur. Klimaschutzmanager Max Weber stellte die ökologischen Maßnahmen, wie z.B. eine Energieeffizienz-Beratung für Unternehmen oder die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes, vor. Abschließend betonten alle die Wichtigkeit der Vernetzung der Unternehmerschaft vor Ort und nochmals die Chance der Übertragbarkeit von Standortmanagements auf andere Industrie- und Gewerbegebiete in Frankfurt.
Frau Nissen zeigte sich sehr am Projekt interessiert und sicherte ihre volle Unterstützung bei der Beantragung von Bundesmitteln zu. Zu Themen wie dem flächendeckenden Glasfaserausbau, der Sanierung der Industriestraßen und der Begrünung herrschte reger Austausch und Einigkeit über die Wichtigkeit der Umsetzung von Maßnahmen.