Wirtschaftsdezernent besucht Rechenzentrum Accelerated IT Services GmbH

Am Mittwoch, den 07. Februar 2018 besuchte Stadtrat Markus Frank gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, Oliver Schwebel, das Rechenzentrum Accelerated IT Service GmbH im Nachhaltigen Gewerbegebiet in Fechenheim-Nord/Seckbach. Bei dem Treffen konnte sich Wirtschaftsdezernent Markus Frank von der Leistungsfähigkeit modernster Infrastruktur in Frankfurt am Main überzeugen.

Der Geschäftsführer des Rechenzentrums, Ole Krieger, hatte das Unternehmen 2002 in einer Garage in der Pfalz gegründet und seither stetig weiterentwickelt, bis im Jahr 2010 das erste eigene Rechenzentrum im Frankfurter Osten eröffnet wurde. Auf 1.200 Quadratmetern Fläche setzt das derzeit aus etwa 20 Personen bestehende Team aus Server-, Netzwerk- und Infrastrukturspezialisten technisch anspruchsvolle Arbeiten um.

Krieger äußerte sich zufrieden über die Arbeit der Wirtschaftsförderung und wies auf eine enge Zusammenarbeit mit Johannes Schäfer, Projektleiter für Digitale Infrastruktur bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt hin.

Die Accelerated IT Services GmbH ist Spezialist auf dem Gebiet des IT-Outsourcings und stellt für seine Kunden IP-Netzwerke in einer 100 Gigabit Bandbreite zur Verfügung. Im November 2017 fusionierte das Unternehmen mit der First Colo GmbH, einem weiteren deutschen Anbieter. Damit stellt das Unternehmen hinsichtlich Herkunft und Ausrichtung das Gegenteil globaler Marktteilnehmer dar, und arbeitet ohne ausländische Investorengruppen nach höchsten Maßstäben im Datenschutz. Ole Krieger betonte, wie wichtig es für die Stadt sei, eine digitale Infrastruktur bereitzustellen, die dem internationalen Wettbewerb standhält.

Eigentümerbefragung zur Zukunft des nachhaltigen Gewerbegebiets bis 15.03.2018 verlängert

Als Eigentümer von Flächen im Gebiet möchten wir Sie intensiv in den Entwicklungsprozess einbeziehen, da ohne Ihre Mitwirkung keine positive Entwicklung gelingen kann. Anhand der Befragungsergebnisse sollen passgenaue Beratungsangebote für Sie erarbeitet und Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Das primäre Ziel besteht darin, Ihren Standort langfristig als Industrie- und Gewerbegebiet zu erhalten, indem eine nachhaltige Entwicklung angestoßen und somit die Zukunftsfähigkeit des Gebiets gesichert wird. Auf dieser Basis werden auch Ihre Investitionen die maximale Wirkung entfalten können.

Zusammen mit der CIMA Beratung + Management GmbH haben wir einen Fragebogen entworfen, welcher am 16.01.2018 an alle Grundstückseigentümer postalisch versendet wurde. Diesen senden Sie bitte bis zum 15.03.2018 ausgefüllt zurück, damit wir mit Ihnen gemeinsam eine nachhaltige Entwicklung Ihres Industrie- und Gewerbegebiets forcieren können.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Prozess aktiv begleiten und danken für Ihre Unterstützung!

Download: 1.Anschreiben  /2.Anschreiben / Fragebogen

Klimaschutzteilkonzept bewilligt – Quartiersbüro bittet um Ihre Unterstützung

Der Antrag beim BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) für die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord / Seckbach wurde in Höhe von 89.488 Euro bewilligt. Die Stadt Frankfurt am Main beteiligt sich mit einem Eigenmittelanteil von 50% ( 44.744 Euro).

Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren. Der Start der Konzepterstellung ist für April/Mai 2018 geplant. Die Laufzeit beträgt ca. 1 Jahr. Als Voraussetzung für die Förderung eines Klimaschutzkonzepts setzt das BMUB die Mitwirkungsbereitschaft der ansässigen Unternehmen voraus. Diese soll mit Hilfe eines sogenannten Unterstützerschreibens dokumentiert werden, aus welchem jedoch keine konkreten Verpflichtungen für die Unternehmen hervor gehen.

Das Standortbüro bittet daher alle Unternehmen ein solches Unterstützerschreiben zu unterzeichnen und an das Quartiersbüro zu senden. Dieses können Sie hier herunterladen: Unterstützerschreiben

Kostenfreie Energieberatung für das Nachhaltige Gewerbegebiet

Unternehmen, die im „Nachhaltigen Gewerbegebiet“ Fechenheim-Nord/Seckbach ansässig sind, können jetzt kostenfrei eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Die Energieberatung ist Teil einer neuen ca. sechsmonatigen Beratungskampagne, die das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main und der Klimaschutzmanager des „Nachhaltigen Gewerbegebiets“ gemeinsam aufgesetzt haben. Hierbei kooperiert das Energiereferat mit professionellen Energieberatern.

Ablauf der Beratung

Im ersten Schritt kommt der Energieberater zusammen mit dem Klimaschutzmanager direkt in die Firma und macht sich vor Ort ein Bild über die energetische Ausgangslage. Er bespricht sich mit der Unternehmensleitung und erstellt im Anschluss einen Bericht, der u. a. eine Reihe von konkreten Umsetzungsmaßnahmen enthält. Darüber hinaus wird über Fördermöglichkeiten aufgeklärt sowie ggf. auf vertiefende Beratungsangebote hingewiesen. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren und somit nicht nur das Klima zu schonen, sondern auch Kosten zu sparen.  Im zweiten Schritt begleitet der Klimaschutzmanager das Unternehmen im Anschluss an die Beratung bei der erfolgreichen Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.

Bei Interesse können sich Unternehmen gerne direkt an das Standortbüro wenden!

Rückblick 3. Unternehmer-Werkstatt

Am 23. November 2017 trafen sich zum dritten Mal über 30 Unternehmer aus dem nachhaltigen Gewerbegebiet um gemeinsam an der Zukunft des Gebietes zu arbeiten. Dieses Mal stellte die Tatcraft GmbH aus der Gewinnerstraße ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Nach einem Rückblick über die Geschehnisse der vergangenen Monate, wurde die Arbeit des mittlerweile etablierten Strategieteams vorgestellt und über die Wort- und Bildmarke abgestimmt. 

Natürlich hatte auch unser Gastgeber wieder die Gelegenheit sich vorzustellen. Als Maker Space ermöglicht die Tatcraft GmbH jedem Mitglied die vielfältigen Geräte zur Bearbeitung von Holz und diversen Metallen zu nutzen. Auch einer der größten 3D-Drucker der Welt steht den Nutzern zur Verfügung.

Anschließend erfolgte die Vorstellung möglicher Organisationsformen und Finanzierungsmodelle für die zukünftige Standortinitiative für das Gebiet. Die cima als begleitendes Beratungsunternehmen empfahl die Gründung eines Vereins sowie die Finanzierung mittels eines einheitlichen Beitrags für alle potentiellen Mitglieder, unabhängig von Mitarbeiterzahl, Umsatz oder Fläche. 

Sie sind herzlich zur 4.Strategieteam-Sitzung im Quartiersbüro eingeladen, bei welcher an dieser Stelle weitergearbeitet werden soll: 11. Januar, 16:00 Uhr im Quartiersbüro.

 Kurz vor Schluss hatte Klaus Grund von Sachen auf Rädern noch die Gelegenheit das Pilotprojekt „Lastentram“ vorzustellen. Ein System bei dem die letzte Meile mit Lastenfahrrädern bewältigt wird und der Hauptwarentransport der Strecke auf den bestehenden Bahnschienen erfolgt.

 

Umfassende Sanierungsmaßnahmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet: Stadt Frankfurt stellt Investitionsprogramm ‚Industriestraßen‘ vor

Mit dem Programm „Industriestraßen“ startet der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ab 2018 umfassende Sanierungsmaßnahmen. Oberbürgermeister Peter Feldmann und die Stadträte für Verkehr und Wirtschaft, Klaus Oesterling und Markus Frank, haben das Programm am Donnerstag, 2. November 2017, im Industriegebiet Fechenheim vorgestellt.

Frankfurt am Main 02.11.2017, Stadtteil Ostend / Fechenheim, Pressekonferenz mit Oberbürgermeister Peter Feldmann, Wirtschaftsdezernent Markus Frank und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Thema: Strassenschäden im Industriegebiet. (c) Foto: Rainer Rüffer

Der sichtbare Entwicklungsbeitrag der Stadt Frankfurt am Main kann durch eine deutliche Verbesserung des baulichen Zustands und eine bedarfsgerechte Neuordnung der Straßenquerschnitte im Rahmen des „Industriestraßenprogramms“ erreicht werden.

Nach aktueller Schätzung würden im Projektbereich ca. 40,2 Mio. € zur Sanierung der Industriestraßen benötigt werden. Dies entspricht 53,8% der benannten Gesamtinvestitionen in Höhe von 75 Mio. €.  

„Mit dem Programm investieren wir in die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt. Durch den Sanierungsstau der letzten Jahre besteht dringender Handlungsbedarf, die Industriegebiete für die ansässigen und künftigen Unternehmen zu attraktivieren. Sobald die Mittel bewilligt sind, geht es direkt los“, sagte Wirtschaftsdezernent Frank.

 Von 2018 bis 2021 sollen jährlich 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Jahresraten werden je nach Fortschritt der Planungen und Kosten für den Bau angepasst. Über den kommunalen Etat entscheidet die Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich im März 2018.

Rückblick: 3. Impulsveranstaltung 24.10.2017

Die 3. Impulsveranstaltung hat im Rahmen der Initiative InkluJobs beleuchtet, wie Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet Menschen mit Behinderung die Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben geben und gleichzeitig einen Mehrwert für sich selbst erreichen können. In den neuen Räumen der Frankfurter Werkgemeinschaft e.V. (fwg) im Cassellapark konnten wir uns von den hochprofessionellen Dienstleistungen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Druck- und Mailservice, Konfektionierung und Verpackung, EDV-Dienstleistungen oder Lager- und Versandwesen überzeugen. Darüber hinaus entstanden konkrete Ideen, wie Klienten aus der fwg und von den Praunheimer Werkstätten durch Schnuppertage, Praktika oder Ausbildung einen Einblick in die Arbeit von hier ansässigen Unternehmen gewinnen können oder wie Landschafts- oder Hausmeisterarbeiten aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet von Menschen mit Behinderung übernommen werden können. Und als Schmankerl durften wir die neue Kantine der fwg im Cassellapark kennenlernen, die 2018 ihre Türen auch für Gäste öffnet.